
Bundeskanzler Gerhard Schröder unternahm in seiner Amtszeit zwei Sommerreisen durch die neuen Bundesländer. Der Start seiner ersten Reise erfolgte im Vogtland und zog die entsprechende Medienaufmerksamkeit auf sich. Damit war er der erste Bundeskanzler überhaupt, der das Vogtland besuchte. Am 21. August 2000 wurde er zuerst in Bad Elster begeistert empfangen. Hier spazierte er durch den Kurpark, besichtigte das Albert-Bad, kostete von der Marien-Quelle und führte im Kurhaus ein Gespräch mit Kommunalpolitikern. Nach dem Mittagessen im "Heiteren Blick" in Markneukirchen besuchte er die Familie Meinel. Nachdem Vater Rolf Meinel und Sohn Gunnar Meinel, beide Klarinettenbaumeister, ihm ihre Werkstatt gezeigt und über ihre Arbeit informiert hatten, demonstrierte die damals 10jährige Tochter Theresa den guten Klang der Instrumente aus diesem Haus. Zum Abschluss seiner Visite im Vogtland war der Kanzler dann noch in Plauen. Hier besichtigte er den Altmarkt, traf sich im Rathaus mit der "Gruppe der 20" und besuchte das traditionsreiche Unternehmen "Plauener Gardine". Vor seiner Weiterreise nach Thüringen zeigte er sich beeindruckt von dem herzlichen Empfang, den ihm die Vogtländer überall bereitet hatten. Diese wird besonders gefreut haben, dass der Bundeskanzler seinen "Respekt vor der Leistung der Menschen im Vogtland" aussprach.
Klicken Sie auf das Bild, um ein größeres Foto zu erhalten.