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Sachsen braucht Zuwanderung

Die NPD verteilt derzeit in Sachsen ihre Wahlkampfpamphlete (Sachsen-Stimme) zur Kommunalwahl. Darin wird mit der Behauptung, es gibt eine "Zuwanderung hunderttausender von Ausländern aus den entferntesten Winkeln der Erde" ausländerfeindliche Stimmung gemacht. Tatsächlich wies die Wanderungsbilanz Deutschlands im Jahr 2006 bei Ausländern eine Nettozuwanderung von rund 75.000 Menschen aus. Und fast drei Viertel aller Zuzüge erfolgten dabei aus Europa. In Sachsen selbst sank die Zahl der Zuzüge von Ausländern im Jahr 2006 auf dem niedrigsten Stand seit 1991. Insgesamt lag der Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung in Sachsen im Jahr 2006 bei lediglich 2 Prozent. Für Rolf Schwanitz widerlegen diese Zahlen die Hetzparolen der NPD. "Die NPD belügt die Menschen über die tatsächliche Situation. Zugleich sagt sie nichts über die generelle Notwendigkeit von Zuwanderung. Gerade Sachsen ist aufgrund der demographischen Entwicklung dringend darauf angewiesen.", betonte Schwanitz.

9.5.2008

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