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"Die SPD hat bei den Kreistagswahlen im Vogtland von allen demokratischen Parteien den stärksten Zuwachs," so Rolf Schwanitz zum Ausgang der Kommunalwahlen. Die SPD hat einen engagierten Wahlkampf geführt und ein respektables Ergebnis eingefahren. So wurden im Kreistag 12 Sitze errungen, vier mehr als bisher. Dies ist nicht allein auf die Vergrößerung des Kreistags, sondern auch auf Stimmenzuwächse für die SPD zurückzuführen. Schwanitz stellte fest: "Wir haben viele gute und erfahrene Kommunalpolitiker im Kreistag und sind hier hervorragend aufgestellt."
Ebenso zufrieden zeigte sich Schwanitz mit dem Abschneiden des SPD-Landratskandidaten Lutz Kätzel: "Gegen den langjährigen Amtsinhaber war es erwartungsgemäß schwer. Trotzdem hat er mit 14,2 Prozent einen beachtlichen Stimmenanteil erreicht und deutlich besser abgeschnitten als unser SPD-Kandidat im Jahr 2004."
Positiv überrascht war Schwanitz zudem vom Wahlergebnis bei den Oberbürgermeisterwahlen in Auerbach. Hier liegt der SPD-Kandidat Manfred Deckert nur knapp hinter dem CDU-Kandidaten, der einen sehr aufwändigen Wahlkampf geführt hat. Für den nun notwendigen zweiten Wahlgang ist Schwanitz optimistisch: "Als ehemaliger Weltklasseskispringer weiß Manfred Deckert, dass es im Wettkampf auf den zweiten Sprung ankommt. Das gilt auch beim Wahlkampf. Ich wünsche ihm genauso wie Werner Müller in Netzschkau für den zweiten Wahlgang viel Erfolg."
Als alarmierend schätzte Schwanitz das Abschneiden der NPD ein. Denn obwohl die Nazipartei im Vogtland im sachsenweiten Vergleich schlechter abgeschnitten hat, wird sie auch hier mit drei Vertretern in den neuen Kreistag einziehen. Schwanitz sagte: "Das ist eine große Herausforderung für alle demokratischen Parteien."
9.6.2008