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Rolf Schwanitz während der Anhörung |
Diese Meinung vertraten die meisten geladenen Experten bei der gestrigen Anhörung des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages zum Thema Prävention. Die gesundheitliche Prävention muss nach überwiegender Expertenmeinung auf eine breitere Basis gestellt werden. Das gilt vor allem für die Prävention in Lebenswelten. Die Kassen bemühen sich zu selten um jene Teile der Bevölkerung, die Gesundheitsförderung besonders brauchen. Außerdem bemängelten die Fachleute das Fehlen verbindlicher Präventionsziele und einer Anlaufstelle für Förderentscheidungen in der Region. Vor dem Hintergrund dieses klaren Votums forderte Rolf Schwanitz die CDU/CSU auf, umzudenken und den Weg für ein Präventionsgesetz freizumachen. Er sagte: "Bisher hat die Bundestagsfraktion von CDU/CSU jeden Versuch blockiert, noch in dieser Wahlperiode ein Präventionsgesetz auf den Weg zu bringen. Die Anhörung zeigt jedoch, dass ein solches Gesetz dringend gebraucht wird."
24.6.2008