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Eine Berlinfahrt mit Folgen

Rolf Schwanitz im Gespräch mit Mitarbeitern der Teestube in Adorf

Rolf Schwanitz im Gespräch mit Mitarbeitern der Teestube in Adorf

Auf Einladung von Rolf Schwanitz weilten im Juni dieses Jahres haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter des Marienstift Oelsnitz in Berlin. Mit dabei waren auch ehrenamtliche Helfer der Teestube Adorf. Beim Gespräch im Reichstag luden sie den Abgeordneten zu einem Gegenbesuch ein. Die Teestube in Adorf widmet sich der Suchtberatung. Sie ist eine der zwei Außenstellen der Suchtberatung des Marienstiftes Oelsnitz. Täglich besuchen etwa 10 - 15 Besucher, die Probleme mit Alkohol, Drogen oder anderen Suchtmitteln haben, die Teestube. Sie finden hier kompetente Ansprechpartner, die gemeinsame Wege suchen, um Abhängigen und Angehörigen zu helfen. Die Beratung ist in der Regel kostenlos. Im Gespräch mit Rolf Schwanitz war man sich schnell einig: Vorbeugen ist besser ist als heilen. Ein Präventionsgesetz könnte dabei helfen, liegt aber momentan in Berlin auf Eis, weil die Union den Gesetzentwurf blockiert. Doch Rolf Schwanitz wurde auch mit konkreten Fragen konfrontiert. Viele der ehrenamtlichen Helfer der Teestube haben selbst ein geringes Einkommen oder sind arbeitslos. Warum sollen diejenigen, die helfen, nicht selbst einen Anspruch auf Hilfe bei der Arbeitssuche haben? Kann die Teestube über ein Modellprojekt des Bundes gefördert werden? Einige Vorschläge wird der Abgeordnete Rolf Schwanitz in Berlin prüfen. Im Mai 2009 will er die Teestube in Adorf erneut besuchen.

28.8.2008

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