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Meister-BAföG wird noch attraktiver

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Rolf Schwanitz weist darauf hin, dass ab 1. Juli Verbesserungen beim sogenannten Meister-BAföG in Kraft treten. Wer sich beruflich fortbildet, erhält dafür künftig mehr Geld vom Staat.

Fachkräfte, die sich auf einen Fortbildungsabschluss als Meister, Techniker oder Betriebswirt vorbereiten, werden künftig noch besser unterstützt. "Vor allem Fachkräfte mit Kindern profitieren von den Neuregelungen", sagte Schwanitz. So steigt beispielsweise der Höchstsatz für den Lebensunterhalt bei Alleinstehenden mit einem Kind von 854 Euro auf 885 Euro pro Monat. Davon werden künftig 334 Euro statt bisher 229 Euro als Zuschuss gewährt, der nicht zurückgezahlt werden muss. "Im Ergebnis heißt das: mehr Geld, weniger Darlehenslast", resümierte der Abgeordnete.

Außerdem wird Erfolg zusätzlich belohnt: Wer die Abschlussprüfung besteht, muss danach noch weniger Darlehen abbezahlen. Zudem können nun mehr Menschen gefördert werden und auch die förderfähigen Berufe wurden erweitert. Davon profitieren Teilnehmer an Aufstiegsfortbildungen in der ambulanten und stationären Altenpflege sowie zum Erzieher oder zur Erzieherin. "Insgesamt wird die Aufstiegsförderung attraktiver, leistungsfähiger und wirkungsvoller", stellte Schwanitz fest. "Die SPD hat die Reform in der Großen Koalition durchgesetzt und aus dem Meister-BAföG ein echtes Aufstiegs-BAföG gemacht", freute sich der Abgeordnete. Ausführliche Informationen zum Meister-BAföG gibt es im Internet unter www.meister-bafoeg.info.

30.6.2009

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