
Film und Gespräch
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Gegner und Befürworter streiten um die Zukunft der Kernenergie. Neben den laufenden Betriebsrisiken steht im Zentrum eine Angst, die alle teilen: die vor dem Atommüll. Beim atomaren Restmüll handelt es sich um eine Schwachstelle der Atomenergie, ihre Achillesferse, ihren schlimmsten Albtraum. Die Bevölkerung hat Angst vor dem Atommüll, die Wissenschaft findet keine annehmbare Lösung dafür, die Industrie versucht, zu beschwichtigen und die Politik ist gespalten. Deutschland hatte 2002 mit dem Atomausstiegsgesetz den Neubau von Atomkraftwerken untersagt und die Restlaufzeiten auf 32 Jahre seit Inbetriebnahme beschränkt. Diese Regelung soll nun ausgehebelt werden. Aber wie kann man sich überhaupt eine fundierte Meinung bilden? Der französische Dokumentarfilm "Albtraum Atommüll" recherchierte in Deutschland, Russland, den USA und Frankreich und versucht, Licht ins interessengeleitete atomare Dunkel zu bringen. Über den Film und politische Hintergründe möchte die Friedrich-Ebert-Stiftung mit Interessierten am 10. März 2010, ab 19 Uhr, im Plauener Malzhaus ins Gespräch kommen. Als kompetente Gesprächspartner stehen Klaus-Peter Dehde, Umweltpolitiker aus Lüchow-Dannenberg und ehemaliges Mitglied des Niedersächsischen Landtages sowie der Bundestagsabgeordnete Rolf Schwanitz zur Verfügung. Die Gesprächsleitung hat der Plauener Journalist Lutz Behrens.
17.2.2010