Zurück zur Übersicht

Politisch Interessierte aus dem Erzgebirge zu Gast in Berlin

Am Mittwoch, dem 14. Juli 2010, verließ gegen 8 Uhr eine Gruppe von rund 50 politisch interessierten Bürgern aus dem Erzgebirge mit dem Bus Annaberg-Buchholz. Rolf Schwanitz hatte sie zu einer dreitätigen Informationsfahrt in die Bundeshauptstadt Berlin eingeladen. Wie sich in den nächsten Tagen zeigen sollte, hatten viele der Teilnehmer die Einladung nicht nur wegen der Informationsmöglichkeiten angenommen, sondern auch um ihre Meinung zu verschiedenen Themen kund zu tun. Im Willy-Brandt-Haus, der Bundeszentrale der SPD, bot sich dazu schon am Anreisetag die erste Möglichkeit. Am Donnerstag ging es dann zum Besuch der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, einst Untersuchungsgefängnis des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit. Hier konnte die Gruppe an einer von einem Zeitzeugen geleiteten Führung teilnehmen, die zum Teil sehr persönliche Einblicke in das Schicksal eines Inhaftierten bieten konnte. Anschließend bot sich im Paul-Löbe-Haus die Gelegenheit, mit Rolf Schwanitz über aktuelle politische Themen zu diskutieren. Angesprochen wurden dabei die schwarz-gelbe Gesundheitsreform, das Thema Bürgerversicherung, sowie die Staatsschulden der Bundesrepublik. Das Programm endete am Donnerstag mit einem Besuch des Jüdischen Museums Berlin.

BPA-Gruppe aus dem Erzgebirge vor dem Reichstag

Der Freitag begann mit einer Informationsveranstaltung im Bundesverkehrsministerium. Die Referentin klärte die Teilnehmer über Aufbau und Arbeitsweise des Ministeriums auf und führte in die Themenfelder ein, mit denen sich das Ministerium beschäftigt. Als Stichworte sind hier Straßenbau, Mobilität, Umweltschutz, Demographie und Abwanderung zu nennen - Themen, die im Erzgebirge eine hohe Relevanz haben. Entsprechend emotional fiel die anschließende Diskussion aus. Vor der Abreise stand schließlich noch ein Besuch des Bundestags auf dem Programm. Nach einem Vortrag über Aufbau und Arbeitsweise des Hauses war noch Zeit, bei herrlichem Wetter das Dach des Reichstages und die Kuppel zu besichtigen. Etwas müde, aber gut informiert, nahmen die Teilnehmer ihre Eindrücke mit zurück ins Erzgebirge. Insgesamt waren sie sehr zufrieden mit dem Programm und konnten auf drei spannende und interessante Tage zurückblicken.

Christopher Brucker

20.7.2010

Zurück zur Übersicht

Laizisten in der SPD Plauen erhalten SPD-Bundestagsfraktion SPD SPD-Sachsen SPD-Vogtland Mitmachen! Endstation Rechts Sachsen Bildblog Blick nach rechts Vorwärts FES