Zurück zur Übersicht

Montanregion Erzgebirge - Sächsische Staatsregierung ist gefordert

Die sächsische Staatsregierung hat sich bei der Bundesregierung bisher nicht um Unterstützung bei der gemeinsamen grenzüberschreitenden deutsch-tschechischen Bewerbung der "Montanregion Erzgebirge" um den UNESCO-Weltkulturerbetitel bemüht. Dies geht aus der Antwort des Auswärtigen Amtes auf eine schriftliche Frage des SPD-Bundestagsabgeordneten Rolf Schwanitz hervor.

Nachdem die sächsische Staatsregierung bei der Bewerbung lange Zeit auf der Bremse stand, kündigte Innenminister Ulbig kürzlich an, dass er jetzt wegen einer gemeinsamen Bewerbung mit Tschechien auf das Nachbarland zugehen wolle. Warum die Staatsregierung dabei nicht Nägel mit Köpfen macht, indem sie die Bundesregierung um Unterstützung bittet, ist für die beiden sächsischen SPD-Bundestagsabgeordneten Wolfgang Tiefensee und Rolf Schwanitz jedoch nicht nachvollziehbar. Sie sagten: "Wir fordern die sächsische Staatsregierung auf, dies schnell nachzuholen und die Bundesregierung um Unterstützung bei der gemeinsamen grenzüberschreitenden deutsch-tschechischen Bewerbung der 'Montanregion Erzgebirge' um den UNESCO-Weltkulturerbetitel zu bitten. Wir brauchen eine professionelle Bewerbung, die auch von der tschechischen Regierung mitgetragen wird. Sonst bleibt die jüngste Aussage von Innenminister Ulbig zur gemeinsamen Bewerbung der 'Montanregion Erzgebirge' ein reines Lippenbekenntnis."

26.8.2011

Zurück zur Übersicht

Laizisten in der SPD Plauen erhalten SPD-Bundestagsfraktion SPD SPD-Sachsen SPD-Vogtland Mitmachen! Endstation Rechts Sachsen Bildblog Blick nach rechts Vorwärts FES