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MANROLAND - Bundesregierung muss aktiv werden

Die drei SPD-Abgeordneten der von einer MANROLAND-Insolvenz betroffenen Standorte Augsburg (Heinz Paula, MdB), Offenbach (Uta Zapf, MdB) und Plauen (Rolf Schwanitz, MdB) erklären:

Wir haben uns heute in einem gemeinsamen Schreiben an die Bundeskanzlerin gewandt und sie gebeten, sich für MANROLAND und vor allem für die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einzusetzen. Wir möchten, dass die Bundesregierung Bürgschaften für einen Massekredit zur Fortführung des Betriebes an allen drei Standorten und zur Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes übernimmt. Falls zum Erhalt der Arbeitsplätze die Gründung einer Transfergesellschaft notwendig wird, sollte die Bundesregierung auch hier zur Übernahme einer Bürgschaft bereit sein. Wenn 6.500 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kurz vor Weihnachten um ihre Existenz bangen, dann ist die Politik gefragt, für den Erhalt dieser Arbeitsplätze einzutreten.

29.11.2011

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