Radwandertipps von Rolf Schwanitz

Von der Elsterquelle nach Bad Elster - 40 km

Start: Bahnhof Vojtanov

Die Straße nach Hazlov quert nach kurzer Fahrt die B 92. Auf dem Radweg 2065 wird Hazlov erreicht. Weiter geht es auf dem Radweg 2064 nach Skalka. Etwas Berg an wird Vyhledy erreicht. Der Ort wird durchfahren, nach etwa 1 km zweigt an einem Parkplatz der Radweg 2062 nach rechts zur Elsterquelle ab. Der kurze Abzweig zur Quelle ist ausgeschildert. Der Radweg 2062 führt auf der Höhe vorbei am Abzweig Vernerov, der nach Bad Brambach führt, über Horni Paseky nach Doubrava. Die Abfahrt nach Doubrava ist kurz und steil. Unten im Tal führt die Straße über den Grenzübergang nach Bad Elster mit seinen herrlichen Kuranlagen. Hinter der Marienquelle führt ein Weg am Waldrad entlang zum Bahnhof Bad Elster.

Entlang des Göltzschtals - 55 km

Start: Haltepunkt der Vogtlandbahn Muldenberg Floßgraben

Entlang des alten Flößergrabens führt der Wanderweg mit Grüner Markierung zum Bahnhof Muldenberg. Der Bahnübergang wird überquert. Der Radweg biegt nach rechts weiter dem Flößergraben folgend ein. Ein Fußgängerbahnübergang kündigt die Häuser von Rissbrücke an. Auf die Anliegerstraße wird nach links eingebogen. Wer den Rissfällen folgen will, biegt nach der Brücke über den Floßgraben nach links ein. Zum Teil muss bei der Abfahrt zur Göltzsch vom Fahrrad gestiegen werden. Wenn ordentlich Wasser über die Rissfälle fließt, sind die einzigen Wasserfälle im Vogtland durchaus beeindruckend. Im Talgrund geht es entlang der Göltzsch (Wanderweg gelbe Markierung) zur Druckermühle. Diejenigen, die zügiger Radfahren wollen, bleiben oberhalb der Rissfälle auf der Anliegerstraße und fahren zur Druckermühle ins Göltzschtal. Im Talgrund führt der Radweg am Aussichtsfelsen links vorbei zur Talsperre Falkenstein. Es empfiehlt sich, am rechten Ufer zu fahren, da der Weg links für Radfahrer verbaut wurde. Unterhalb der Staumauer wird von der Straße nach Falkenstein in eine Anliegerstraße rechts eingebogen. Nach 500 Metern an der alten Fabrik wird auf einer Fußgängerbrücke die Göltzsch überquert. Eine schmalen Fußweg rechts entlang führt es flußab nach Ellefeld. Dort weiter radeln entlang der B 169 nach Auerbach. Am Abzweig nach Klingenthal rechts in die Senke fahren, um in ihr nach links die Auerbacher Innenstadt zu durchqueren. Auf der Rodewischerstraße radelt man zur Nachbarstadt. In Rodewisch kann die Schlossinsel besucht werden, bevor in Richtung Lengenfeld Rodewisch auf der B92 verlassen wird. Am Ortsausgang Rodewisch zweigt nach links die etwas ruhigere Landstraße nach Lengenfeld ab. In Lengenfeld geht es zurück auf die B92. Ein Besuch der Klopfermühle in Lengenfeld lohnt sich. Kurz nach der Klopfermühle ist der Göltzschtal Radweg nach Mylau ausgeschildert. Vorbei am Alaunbergwerk grüßt die Burg Mylau von weitem. Auf der Netzschkauer Straße wird bis zum Abzweig nach Greiz geradelt, dann Richtung Greiz zur Göltzschtalbrücke abgebogen. Entlang der Göltzsch radelt es sich flott nach Greiz, wo der Fluss in die Elster mündet. In der alten Residenzstadt der Reußen, Greiz mit ihrem herrlichen Schlosspark endet die Tour entlang der Göltzsch.

Persönliche Trainingsstrecke - 20 km

Start: Röttis

Von Röttis geht es nach Jößnitz über den Berg. In Jößnitz wird zum Hotel zur Wart nach rechts abgebogen. Am Hotel vorbei fahre ich nach Steinsdorf. Durch die Senke erfolgt der erste Geschwindigkeitstest, bevor in Steinsdorf der Anstieg steil wird. Oben wird nach rechts eingebogen, um kurz danach in den Feldweg "Alte Salzstraße" nach Görschnitz einzubiegen. Alternativ bietet sich der ausgeschilderte Elstertalradweg über Steinsdorf, Cossengrün, Görschnitz an. Auf der steilen Abfahrt nach Gippe, Elsterberg zeigt der Tacho über 60 km/h an. Nach dem Bahnübergang in Elsterberg nach rechts über die Fußgängerbrücke zum Kunstseidenwerk. Der erste Abzweig auf der Karl-Liebknecht-Straße nach links den Berg hinauf führt zum Einstieg in den Wanderweg Reitsteig. Beinarbeit am Berg ist hier gefragt. Auf dem Wanderweg (blaue Markierung) fahre ich vorsichtig ins Elstertal hinab. Hier kommt für mich der landschaftliche wunderschöne Teil des Elstertals. Ich folge den Weg über Rentschmühle, am Hang die Burgruine Liebaunach, nach Bartmühle. Auf Wanderfreunde nehme ich Rücksicht. Beide wollen wir die herrliche Natur der vogtländischen Schweiz, das Urklettergebiet des vogtländischen Alpenvereins, genießen. Beim Bahnhof Bartmühle wird die Elster gequert. Am Gasthof Bartmühle nach links in den Elstertalweg einbiegen. Kurz vor der Teufelskanzel zweigt nach rechts der Weg nach Röttis ab. Die Zeit wird gestoppt.

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