
Die Arbeit eines Bundestagsabgeordneten spielt sich auch bei mir hauptsächlich im Wahlkreis ab. Dabei geht es oft um Dinge, die wenig mit der "großen" Politik zu tun haben. So engagiere ich mich zum Beispiel für die Studienakademie Plauen, damit der wachsende Fachkräftebedarf der vogtländischen Unternehmen besser befriedigt werden kann. Ich unterstütze die Bügerinitiativen gegen den Gesteinabbau in Tännicht/Herlasgrün bzw. Kloschwitz und setze mich für den Ausbau von Radwegen in der Region ein, weil der Tourismus als Wirtschaftsfaktor sehr wichtig ist.
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Steht Rede und Antwort: Rolf Schwanitz |
Als Bundestagsabgeordneter verstehe ich mich auch als ein Anwalt der Bürger und muss immer ein offenes Ohr für die Menschen haben. So ist mein täglich erreichbares Bürgerbüro in Plauen ein wichtiger Anlaufpunkt für die Anliegen der Bürger im Vogtland. Dort führe ich natürlich auch selbst regelmäßige Bürgersprechstunden durch. Zahlreiche Bürger tragen dabei ihre Anliegen persönlich vor und suchen Rat und Unterstützung. Die nächsten Sprechstundentermine finden Sie im Servicebereich. Selbstverständlich bin ich aber auch häufig vor Ort und besuche zahlreiche Vereine, Projekte und Unternehmen im Vogtland. Dabei werde ich mit einer Vielzahl von Schwierigkeiten und Problemen konfrontiert, die ich gemeinsam mit den Betroffenen zu lösen versuche. Seit vielen Jahren gibt es zu den verschiedenen Reformgesetzen auch einen stetigen Dialog mit der Ärzteschaft des Vogtlandes. Denn sachliche Diskussion führt allemal weiter als platte Ablehnung und Protest. Daneben stehe ich den Bürgerinnen und Bürgern des Vogtlands bei zahlreichen Einzelgesprächen, Diskussionsrunden und Veranstaltungen Rede und Antwort.
Ich laviere nicht herum und vertrete auch unpopuläre Entscheidungen offen im Wahlkreis. Dies wird am Beispiel Arbeitsmarktpolitik deutlich. So habe ich zu diesem in der Region hochemotional diskutierten Thema mehrere öffentliche Diskussionen, u.a. bei der Arbeitsloseninitiative Pausa, bestritten und dort zu meiner Entscheidung, die Arbeitsmarktreformen zu unterstützen, gestanden. Ebenso habe ich bei Vor-Ort-Besuchen im Vogtland und in meinen Bürgersprechstunden mit zahlreichen Betroffenen über die Arbeitsmarktreformen diskutiert. Daneben habe ich in meinem Büro eine Telefonhotline und eine spezielle Beratung zu Hartz IV angeboten, die von mehr als 150 Bürgern wahrgenommen wurde. Außerdem habe ich mehrmals live bei Radio Euroherz und dem Vogtlandradio zu den Arbeitsmarktreformen Stellung bezogen. Selbstverständlich begleite ich den Reformprozess auch nach Inkrafttreten vor Ort weiter, um Fehlentwicklungen zu erkennen und ggf. - wie zum Beispiel bei den Hinzuverdienstregelungen oder den Wohnkosten für BAföG-Empfänger - korrigieren zu können. Dazu informiere ich mich regelmäßig bei den Verwaltungen selbst, besuche Projekte und spreche mit betroffenen Arbeitslosen.
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Edelgard Bulmahn besucht gemeinsam mit Rolf Schwanitz ein Unternehmen im vogtländischen Markneukirchen, in dem Metallblasinstrumente von Weltruf hergestellt werden |
Auf meine Einladung hin besuchen regelmäßig wichtige Bundespolitiker das Vogtland. So nahm der damalige Bundesfinanzminister Hans Eichel an einer Diskussionsrunde in der IHK teil und besuchte den Zoll vor Ort in Plauen. Das "Musicon Valley" im oberen Vogtland war im Jahr 2005 Ziel der damaligen Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn. Außerdem weilte schon der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Gerd Andres, im Vogtland. In Gesprächen mit dem Arbeitsamt, der Presse, und der Arbeitsloseninitiative wurden die Ziele und Auswirkungen der "Gesetze für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt" erläutert und heftig diskutiert. Regine Hildebrandt, Franz Müntefering, Peter Struck, Hans-Jochen Vogel, Renate Schmidt und Wolfgang Tiefensee redeten auf dem Einheitsfest in Posseck. Das absolute Highlight war aber sicherlich der Kanzlerbesuch im Vogtland. Gerhard Schröder war der erste und bisher einzige Bundeskanzler, der das Vogtland besucht hat. Nicht ohne Grund habe ich als Staatsminister den Auftakt zur ersten Kanzler-Sommerreise und damit die höchste Medienpräsenz ins Vogtland gelegt.
Die konkreten Ergebnisse meines Engagements für das Vogtland finden Sie in meinen Wahlkreisbilanzen 2002, 2005 und 2009.